Qualität

Im Mittelpunkt des Qualifizierungs- und Betreuungskonzepts steht die individuelle Förderung der Entwicklung der Doktorandinnen und Doktoranden zu selbstständigen Forscherpersönlichkeiten. Die individuelle Betreuung der Doktorandinnen und Doktoranden wird im Double-Mentoring Verfahren durchgeführt und durch eine Promotionsvereinbarung dokumentiert.

Begleitend zur individuellen Betreuung werden relevante Schlüsselqualifikationen und wissenschaftliche Methoden nach einem mit den Promotionspartnern abgestimmten Curriculum für die ergänzende Qualifikation von Doktorandinnen/Doktoranden durch wissenschaftliche Veranstaltungen vermittelt und jeweils mit einem Zertifikat abgeschlossen. Einzelne Module können bei Partneruniversitäten besucht und entsprechend angerechnet werden.

Gemäß den Eckpunkten des MWK zur Qualitätssicherung im Promotionsverfahren vom 21.04.2013 sowie der DFG-Empfehlung (DFG-Vordruck 1.90) sind die Aufgaben und Pflichten der Doktorandinnen und Doktoranden, Betreuerinnen und Betreuer sowie die Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des Kooperativen Promotionskollegs wie folgt definiert.

  • Verpflichtungen der Doktorandinnen und Doktoranden: 
 Berichtspflichten gegenüber dem Betreuungstandem, das sich regelmäßig gemeinsam mit den Doktorandinnen/Doktoranden trifft (mindestens zweimal pro Jahr). Doktorandinnen und Doktoranden sind verpflichtet regelmäßig ihre inhaltlichen Teilergebnisse vorzulegen. Im Rahmen der Qualitätssicherungsmaßnahmen ist eine Evaluation pro Promotionsjahr mit dem Betreuungstandem vorgesehen, sowie eine weitere im Rahmen eines Gesamt-GK-Kolloquiums. Außerdem verpflichten sich die Doktorandinnen und Doktoranden zur regelmäßigen Teilnahme am Qualifizierungsprogramm sowie an der wissenschaftlichen Weiterbildung.
  • Verpflichtungen der Betreuerinnen und Betreuer:
Regelmäßige fachliche Beratung, regelmäßige Fortschrittskontrollen der Doktorandinnen und Doktoranden, Mentoring.

Betreuerinnen und Betreuer des Kooperativen Promotionskollegs werden einer jährlichen Qualitätskontrolle durch die Sprecher unterzogen. Es werden Ergebnisprotokolle der regelmäßigen Sitzungen mit den Doktorandinnen und Doktoranden angefertigt, die den beiden Sprechern zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sollen die Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit erhalten, in anonymer Form Feedback zur Qualität des Betreuungsprozesses zu geben. Die Auswertung und ggf. die Einleitung von Verbesserungsmaßnahmen erfolgt durch das Direktorium.
  • Es werden die Ämter einer Ombudsperson für Doktorandinnen/Doktoranden sowie einer Doktorandensprecherin/Doktorandensprechers eingerichtet, um als Repräsentanten und Interessenvertreter der Doktorandinnen und Doktoranden zu fungieren und um sie in Entscheidungsprozesse einzubinden. An die jährlich stattfindende Doktorandenklausur schließt sich eine Sitzung des Kooperativen Promotionskollegs an, bei der alle Betreuerinnen und Betreuer des Kooperativen Promotionskollegs sowie der/die Sprecherin/Sprecher der Doktorandinnen/Doktoranden über die Ergebnisse zu Monitoring und Qualitätskontrolle informiert werden. Auch die Finanzen und die Weiterentwicklung der Kollegs werden dort besprochen.